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eBook Historisch-kritisches Lehrgebäude der hebräischen Sprache (in drei Bänden)
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Author:  
Publisher:  Varda Books
Published:  2009
Language:  German
Pages:   2084


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ISBN: 1590459245

File size: 217.144 Mb




About the Book -- Historisch-kritisches Lehrgebäude der hebräischen Sprache (in drei Bänden)

This is the largest compilation of grammatical material for Hebrew Bible.

About the Book

Contents

 

An Excerpt from the Book -- Historisch-kritisches Lehrgebäude der hebräischen Sprache (in drei Bänden)

Von Vorrede.

Die Eigenschaften, durch welche sich vorliegendes Werk von den vorhandenen Bearbeitungen der hebräischen Sprache unterscheidet, sind folgende: Erstens, in vielfacher Hinsicht sucht es eine aus der Praxis geborene Anleitung zur Erlernung der Sprache zu bieten; zweitens, trotzdem ist es dem Interesse der strengsten Wissenschaft gewidmet; drittens, es gewährt eine volle Verschmelzung der alten Betrachtungsweise der Grammatik mit der historischen Spracherklärung unseres Jahrhunderts; viertens, es ist in untersuchender Darstellungsart bearbeitet, indem es nicht nur die Streitfragen selbst von allen Seiten sich darstellen, sondern auch die Auctoritäten zu Worte kommen lässt, deren Meinungen gegeneinander abwiegt und so den Wahrscheinlichkeitsgrad jeder Ansicht bestimmt. Es bildet zu allen gebräuchlichen Lehrbüchern der hebräischen Sprache einen Commentar, welcher in ausführlicher Rede hauptsächlich da Auskunft geben soll, wo jene schweigen, oder wegen ihrer kurzen und bloss thetischen Darstellungsart den Leser unbefriedigt lassen.

Es sei gestattet, diese vier Eigenschaften des vorliegenden Buches mit wenigen Strichen genauer zu beschreiben!

Erstens. Schon in der Lehre von der Schrift und Aussprache sind alle Dinge ausführlich angegeben und alle Erklärungen mit grosster Deutlichkeit aufzustellen versucht worden. — Die Setzung des Cholem ist S. 44—49 genau erörtert, weil darin von Allen so sehr gefehlt wird. Auch ist die neuerlich in Frage gekommene Aussprache des Qames chatuph ausführlich betrachtet (S. 90—111). Ferner ist zu allen Beispielen eine genaue Uebersetzung gefugt, damit der Leser sich Form und Bedeutung gleichzeitig aneignen kann. Auch ist im Gegensatz zu Olshausen, Stade u. A. der Fundort der Sprachgebilde angegeben. Sodann dürfte es sich in der Formenlehre als eine wesentliche Förderung erweisen, dass die mehrfach schwachen Zeitwörter immer erst da behandelt sind, wo sie wegen ihrer verschiedenen Schwächen conjugirt werden können. Weiterhin sind alle Puncte, welche nach des Verf.'s Erfahrung den Lernenden in seiner Beherrschung des Hebräischen durch ihre Dunkelheit unsicher machen, beharrlich im Auge behalten: so die schwebenden Silben; die Bildung und Betonung des Jussivs, die Betonung des Perfectum und Imperfectum consecutivum, die Vocalisation der transitiven und intransitiven Verba vor Suffixen. Die darüber gegebenen Regeln haben sich im Unterricht als ausgezeichnet werthvoll erwiesen.

Zweitens. Auf der andern Seite tritt das Buch überall in den Fluss der wissenschaftlichen Forschung an demjenigen Puncte ein, wo derselbe gegenwärtig angelangt ist, nimmt Stellung zu den Streitfragen und sucht mit allen Mittelnunserer Sprachwissenschaft ihre Entscheidung zu fördern.

Drittens. Darüber, dass das Buch die sonst angewendete analytische und die erst in unserm Jahrhundert gefundene historische und lautphysiologische Methode der Spracherklärung zu verbinden trachtet, ist in der Einleitung § 2 gehandelt.

Viertens. Gesenius hat noch in seinem Lehrgebäude 1817 an vielen Stellen eine untersuchende Darstellungsart angewendet und sich mit Vorgängern und Gegnern auseinandergesetzt. Darauf aber hat die bloss behauptende Darstellungsart gerade auf dem Gebiete der hebräischen Grammatik sich der Herrschaft bemächtigt. Die ausführlichen Lehrbücher haben mit Absicht wie aus Intuition oder nach einem grossen Principkühne, geniale Systeme aufgebaut, und die kurzgefassten haben nothgedrungen die Untersuchung ausgeschlossen. Insbesondere wegen dieser Beschaffenheit der vorhandenen Lehrbücher habeich meine Ausarbeitung unternommen. Es muss die Debatte wieder eröffnet werden, und gründlich, allseitig über die Hunderte von alten und neuen Fragen verhandelt werden,  welche die hebräische Sprache aufwirft. Denn die Benutzer der vorhandenen Lehrbücher bekommen kein deutliches Bewusstsein von den Schwierigkeiten, welche vorhanden sind, von den Mitteln, durch welche, sowie von dem Grade der Wahrscheinlichkeit, mit welchem die Probleme gelöst werden können. Eben dieses Bewusstsein soll das vorliegende Buch in seinen Lesern wachrufen. Dadurch sollen sie zur Urtheilsfähigkeit, zur Mitarbeit und zur Bildung einer bestimmten Ansichtgeführt werden.

Dieses über die Art des Buches! Sein Inhalt mag für sich selbst sprechen! Hoffentlich beweist er die Liebe zur Sache, mit welcher von dem Verfasser gearbeitet worden ist. Derselbe darf wohl hoffen, dass sich das Buch Allen, welche es ihrer Beachtung würdigen, wegen der darin niedergelegten Materialien und Untersuchungen als ein willkommener Rathgeber bewähren wird. — Ein Verzeichniss aller behandelten Schriftstellen, von welchen mehrere Hunderte einen ausführlichen grammatischen [und sachlichen] Commentar erhalten haben, wird dem Exegeten die Benutzung des Buches mühelos machen.

Was die allgemeine Voraussetzung, nämlich die Stellung des Verfassers zum masoretischen Texte anlangt, so kann er, vgl. seine Schrift De Criticae Sacrae argumento e linguae legibus repetito (1879) pag. 23 ss., es nicht gelten lassen, dassunser hebräischer Text auf einem einzigen Exemplar beruht, und dass alles Auffallende desselben der Willkür und Blindheit der Punctatoren sowie der Nachlässigkeit der Abschreiber Schuld gegeben werden müsse. Man vergesse nur nicht die allgemeine Richtigkeit, Feinheit und Regelmässigkeit der überlieferten Vocalisation! Ein besonders eclatantes Beispiel von der Ueberlegtheit der Punctation ist S. 404—406 (1 Μ 16, 11) besprochen. Ferner die relative Auetoritat der Vocalbuchstaben hat der Verfasser schon in der eben genannten Habilitationsschrift pag. 38 s. als alte richtige Erkenntniss wieder in das Gedächtniss zurückgerufen, vgl. unten S. 124 ff. und S. 486—89 über eine Aufstellung Wellhausens zu 1 Μ 3, 15; ein einleuchtender Fall von der Ursprünglichkeit eines Servilbuchstaben ist S. 275 erörtert; vgl. 284. 391 f. 461. 463. 503. 640. — Andererseits hat der Verf. ganz unbefangen den masor. Text auf seine Fehlerhaftigkeit hin geprüft und viele Versehen desselben nach dem Vorgange Anderer zugegeben oder selbst gefunden: ζ. B. S. 286. 289. 491 f. 609 f. etc. etc.

Meine Anschauung über das Verhältniss des Hebräischen zum Arabischen und des Arabischen zum Ursemitischen will ich auf Grund von S. 6 f. 12. 516 dahin präcisiren, dass ich das Arabische, was den Wortkörper der dem Arabischen und dem Hebräischen gemeinsamen grammatischen Bildungen anlangt, im wesentlichen als die geschichtliche Vorstufe des Hebräischen ansehe, also dem Ursemitischen gleichstelle. Dass man eine semitische Ursprache construirt und dann die hebräischen Formen als Degenerationen derselben betrachtet, halte ich für fruchtlos, weil man da keinen geschichtlichen Boden unter den Füssen hat. Vgl. S. 207—10. 19. 34. 94 f. etc.

Ueber „Dikduke ha-teamim" oder bloss ,,Dikduke" siehe S. 31. Ihre Materialien sind in Uebersetzung vollständig mitgetheilt, soweit sie sich auf die hier behandelten Puncte beziehen. Das grammatische Werk David Qimchi's habe ich nicht in der Fürther Ausgabe von 1793, obgleich diess für mich wegen der in den Werken anderer Gelehrten sich findenden Citate bequemer gewesen wäre, sondern in der Ausgabe von Rittenberg benützt, weil ich jedem Leser die Möglichkeit ...


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